Julia Onken – Online-Magazin

Mitdenken – Mitdiskutieren – Den eigenen Standpunkt erforschen

Julia Onken - Redaktorin Online-Magazin
Julia Onken - Redaktorin Online-Magazin

Editorial

Eigentlich ist alles schiefgelaufen

So lautet der Titel einer meiner Bücher. Nachdem mich mein Verlag angefragt hatte, ob ich nicht Lust hätte etwas über Glück zu schreiben, sträubte sich alles in mir. Ich wollte nicht. Ich verspürte keinerlei Verlangen, über Glückliche Angelegenheiten zu schreiben. Ich finde es auch ziemlich langweilig, wenn andere über ihr glückliches Leben berichten, von ihrer glücklichen Ehe, den glücklichen Kindern, dem glücklichen Hund und dem glücklichen Auto. Mein Interesse wird aber unverzüglich dann geweckt, wenn es um schwierige Hürden und Aufgaben geht, die es zu überwinden gilt. Schliesslich müssen dann alle möglichen und oft heimlich schlummernden Kräfte und Ressourcen angezapft werden, um die Schwierigkeiten zu überwinden. Und dann landen wir mitten in spannenden Lebenslektionen, ja, geradezu in Lehr- und Lernfestivals.

Fehler sind schliesslich nicht dazu da, um sie zu vermeiden, sondern um daraus zu lernen. Deshalb denke ich gerne an all die Projekte, die ich in den Sand gesetzt habe – da kommt in einem langen Leben doch einiges zusammen. Zudem ist es spannend, sich selbst dabei zuzuschauen, wie wir immer wieder ins selbe Fettnäpfchen treten, und zwar solange, bis wir begriffen haben, was zu ändern ist.

Wenn es uns gelingt, erlittene Misserfolge die uns gar Schaden zugefügt hatten, nicht auf der belastenden sondern auf der bereichernden Seite zu verbuchen, dann verfügen wir über ein Erfahrungskapital, das uns bereichert und für die zukünftigen Lebensaufgaben stärkt. 

Im Dialog: Julia Onken mit Mathias Jung

Mathias Jung / Julia Onken

Zwei, die es wissen müssen. Mit ihrem Buch Liebes-Pingpong sprechen sie über all das, worüber andere schweigen.

Und schon geht's weiter im Schlagabtausch:

Mathias Jung / Julia Onken

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Mathias Jung

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2 Einträge

  • 08.02.2020 17:22Uhr

    Kommentar zum Buch „Seelenwunden“ von Mathias Jung

    Beim Lesen des Märchens „Hans mein Igel“ sind bei mir alte Erlebnissen aufgetaucht, die zwar schmerzlich waren, nun aber auch dank der Einsicht in die Erzählung in einem neuen Licht erscheinen. Die Erzählung hat mir letztlich geholfen meine Geschichte besser verstehen und mich mit ihr versöhnen zu können.

    Hans mein Igel sucht seinen Vater auf. Er will ihm nicht imponieren oder betteln. Er ist nun gelassen. Warum? Er hat die grösste Liebesgeschichte seines Lebens erfolgreich absolviert: Die liebe zu sich selbst. Dieser Gedanke gefällt mir sehr.

    Die unselige Kette der Verletzung durchbrechen und sich befreien können heisst, sich erinnern – nach innen schauen, darüber trauern – es beweinen, es bewüten – nicht Opfer bleiben, begreifen warum es so ist, wie es ist und schliesslich beenden.

    Versöhnung ist eine anstrengende Sache, die sich aber unbedingt lohnt!

    Danke für diese Geschichte.

    Anica Druzovic

  • 01.01.2020 09:34Uhr

    Betrifft: philosophische Reflexionen
    Ich bin 81 Jahre alt und denke oft über den Tod nach. Ich gehöre nicht zu denen, die behaupten, dass mit dem Tod alles vorbei ist, aber ich distanziere mich auch von dogmatischen Behauptungen, über das Weiterleben. Ich möchte einfach wertfrei darüber nachdenken. Deshalb gefällt mir die Art von Dr. Ruschmann sehr. Hat er noch mehr dazu geschrieben?

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